Erster Heimdreier
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Happy End in Wetterzeube

Beim Gastspiel in Wetterzeube schaffte es der SVK nach einer gefühlt halben Ewigkeit endlich wieder einen Sieg mit nach Kretzschau zu bringen. Dabei begann die Partie denkbar ungünstig. Gerade einmal 3 Minuten waren gespielt, als der SVK bereits mit 0:1  im Rückstand lag. Ein flacher Ball in die Zentrale kam zum Wetterzeubener Torjäger Christian Nötzel. Dieser ließ den wiedergenesenen Andreas Ludwig im Kretzschauer Tor keine Abwehrchance. Wetterzeube zeigte sich nach der Führung zunächst im Mittelfeld kompakt. Kretzschau versuchte dies mit langen Bällen zu kontern, was auch durchaus für Gefahr sorgte. Abseits dessen blieben die Gäste jedoch insgesamt oftmals zu passiv und vor allem in der Zweikampfführung zu lasch. Die Platzherren wurden in der Folge immer wieder durch Franke gefährlich. Ludi war aber stehts auf der Höhe und ließ nichts anbrennen. Somit war es eine größtenteils ausgeglichene erste Hälfte, gegen deren Ende der SVK das Zwischenergebnis drehte. Einer dieser erwähnten langen Bälle fand Philipp Schmidt der die Kugel annahm und an seinem Gegenspieler vorbeilegte. Dieser wusste sich nur mit einem Foulspiel zu helfen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christoph sicher zum Ausgleich. Nur 3 Minuten später ging Christoph mit dem Ball am Fuß zentral vor das Wetterzeubener Gehäuse. Auch er konnte nur auf Kosten eines Fouls gebremst werden. Der Schiedsrichter ließ den Vorteil laufen da das Leder zu Patrick kam, der wiederum humorlos abzog und mit links ins lange Eck zum 1:2 traf.
Mit Beginn der 2. Halbzeit zog der SVK das Spiel mehr und mehr an sich. Wetterzeube stand nun tief in der eigenen Hälfte und konnte kaum mehr Akzente setzen. Kretzschau spielte nun mit mehr Tempo auf das Tor der Gastgeber als noch in Halbzeit 1. Somit brachte man die Hintermannschaft des SVW ein ums andere Mal in Bedrängnis. Vor allem über die rechte Außenbahn kam der SVK jetzt vermehrt zu Torszenen. Eine solche brachte bereits in der 52. Spielminute das zwischenzeitliche 1:3. Elias ging nach einem Ballgewinn an der Mittellinie auf und davon und passte von der Grundlinie perfekt auf den von hinten einlaufenden Denis. Dieser zögerte nicht lang und nahm das Spielgerät direkt. Sein satter Schuß aus 23m ließ dem Wetterzeubener Torwart Sieler keine Abwehrchance. Kretzschau setzte jetzt sofort nach- wollte das 4. Tor. Die Platzherren schwammen nun defensiv sichtlich. Die beste Möglichkeit ergab sich für Christoph, der nach einem Eckball am langen Pfosten völlig frei steht und es fertig bringt das Leder aus 4m Distanz neben das Tor zu setzen. Eine gute Stunde war gespielt, als 10 schwache Minuten folgten- nicht etwa von einer der beiden Mannschaften sondern leider vom Unparteiischen, der bis dahin eine absolut fehlerfreie Leistung zeigte. Nach einem Kretzschauer Konter ging Christoph zentral auf und davon. Der bereits mit Gelb verwarnte Braun stoppte ihn als letzter Mann gut sichtbar auf Kosten eines Foulspiels. Verwunderlicherweise ließ der Schiedsrichter weiterspielen und ermöglichte so den Gastgebern einen überraschenden Angriff, der nur mit letztem Einsatz geklärt werden konnte. Wetterzeube wurde darauf hin offensiv wieder aktiver. So fand in der 65. Minute ein Ball den Weg in den Kretzschauer Strafraum. Bei der Klärung lief der Wetterzeubener Nötzel in Philipp Seifert hinein und ging zu Boden. Der Unparteiische wertete die Situation als Foulspiel von Philipp und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Steve Braun verkürzte sicher für seine Farben. Mit einem Mal waren die Platzherren wieder im Spiel und versuchten nun mit mehr Vehemenz zum Torerfolg zu kommen. Nur 4 Minuten nach dem Anschluß ging ein Spieler der Gastgeber nach einem Zweikampf zu Boden. Der fällige Freistoß kam halbhoch herein und ging durch Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Ludi sah die Kugel erst sehr spät so dass er keine Abwehrchance hatte. Nach dem Ausgleich wollte es nun der SVK noch einmal wissen. Mit jeder Minute ging man nun entschlossener und zielstrebiger ans Werk. So verpasste erneut Christoph nach einer Flanke von links nur um Haaresbreite die Hereingabe. Kretzschau gab nicht auf- wollte nun den Sieg erzwingen. 2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gab es noch einmal Eckball für den SVK. Der Ball kam herein, Elias stieg am höchsten und beförderte die Kugel per Kopf aus Nahdistanz zum vielumjubelten 3:4 in die Maschen. Danach verwaltete Kretzschau das Ergebnis ohne Mühe bis zum Ende. Von Wetterzeube kam nichts mehr.
Ein unnötig enges Spiel mit dem besseren Ende für den SVK. Hatte man doch vor allem in der 2. Hälfte lange das Geschehen bestimmt. Jetzt heißt es kommende Wochen gegen den letztjährigen Absteiger aus Hohenmölsen gleich noch einmal nachzulegen.

Bilder vom Spiel: