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Kretzschau rockt die Rückrunde

Kretzschau gegen Theißen- dieses Duell hat mittlerweile Tradition. Dabei konnte die Eintracht in der jüngeren Vergangenheit den Platz meist als Sieger verlassen, was sich diese Woche ändern sollte. Offensiv aufgestellt, begann der SVK wie die Feuerwehr- und wurde prompt belohnt. Mit der ersten Aktion in Minute 4 setzte sich Christoph gegen seinen Gegenspieler durch, umkurvte den Theißener Torhüter und schob die Kugel zum frühen 1:0 in die Maschen. Als wäre diese Führung nicht genug, setzte Kretzschau sofort nach. Vor allem Christoph war kaum zu stoppen. Nur 2 Minuten nach der Führung geht er allein auf den Gästehüter zu und wird kurz vor der Strafraumgrenze von seinem Gegenspieler von den Beinen geholt. Eine klare rote Karte sollte wohl bei dieser Aktion die Folge sein- doch schwer gefehlt. Zwar gab es Freistoß für den SVK doch keinerlei Karte; was reichlich Kopfschütteln zu folge hatte. Den Freistoß brachte Denis auf das Tor, wo der Theißener Keeper mit einem super Reflex für seine Farben rettete. Weiter ging es mit Kretzschauer Offensivaktionen, die aber nicht den gewünschten Erfolg brachten. Von den Gästen war in der Anfangsphase bis auf zum Teil recht ruppige Aktionen nichts zu sehen. Erst nach einer guten halben Stunde kamen die Theißener besser ins Spiel. So ist es Paschwitz, der nach seinem Schuß Keeper Schmidt zu einer sehenswerten Parade zwingt. Dies war dann wohl die Initialzündung für die Gäste, die jetzt vermehrt zu Angriffsaktionen kamen. So verpasste Liske eine Hereingabe von außen denkbar knapp. 44 Minuten waren inzwischen gespielt als die nächste erwähnenswerte Aktion des SVK zu sehen war. Nach schönem Pass von Christopher Pauli kommt der Ball zu Patrick, der nicht lange zögert und das Leder auf das kurze Eck zieht wo der Gästekeeper parieren kann.

Die 2. Hälfte begann wie die erste geendet hatte- mit reichlich Arbeit für beide Defensivreihen. Die erste Möglichkeit der 2. Hälfte gehörte dem SVK. Konditionswunder Rene Kobelt.- er hatte 1 1/2 Monate nicht trainieren und spielen können- setzte sich im Strafraum durch uns jagte die Kugel aus halbrechter Position knapp über das Dreiangel. Doch auch die Gäste ließen nicht locker. So ist es erneut Paschwitz, der mit einem Drehschuß Christian im Kretzschauer Tor zu einer Aktion zwingt. Was dann die nächsten 15 Minuten folgte, kann man getrost als Leerlauf bezeichnen. So passierte erst einmal eine Weile gar nichts, ehe die Gäste ab der 65. Minute wieder stärker wurden. Der SVK stand nun etwas zu weit weg vom Mann, und so gewannen die Gäste nach und nach leicht die Oberhand. Mit zunehmender Spieldauer festigte sich der SVK wieder und so sahen die Zuschauer nun ein munteres auf und ab. Nur ins Tor wollte das Leder (noch) nicht. Nach 75 Minuten war es schließlich so weit. Nach einer Ecke für Kretzschau erreicht das Leder Rene, der einfach mal abzieht. Christopher hält den Fuß rein, und so steht es schließlich 2:0 für den SVK. Scheinbar den sicheren Sieg vor Augen, ließ es Kretzschau kurz schleifen- und wurde auch postwendend dafür bestraft. Aus abseitsverdächtiger Position traf Liske zum 2:1. Beide Mannschaften wollten jetzt alles- und so ging es mit Chancen im Minutentakt hin und her. Erst scheiterte der wieder sehr agile Christoph am Torhüter, dann vergaben die Gäste fast im direkten Gegenzug. In den letzten Minuten zog sich der SVK dann ein wenig zurück um mit einem Konter die Entscheidung zu erzwingen. Diese Vorhaben sollte auch um ein Haar gelingen. Doch hatte man erneut die Rechnung ohne den Schiedsrichter gemacht. Christopher Pauli wird nur 3 Minuten vor Spielende bei eben einen solchen Konter im Strafraum deutlichst von den Beinen geholt. Richtigweise siganlisierte der Linienrichter Elfmeter. Der Unparteiische überstimmte ihn statt dessen und ließ weiterspielen. Bis auf einen hohen Ball der Gäste; welcher durch Keeper Schmidt erst heiß gemacht wird; sollte dies aber die letzte nennenswerte Aktion des Spiels sein.

Mit diesem wichtigen Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn tauschte der SVK mit Theißen die Plätze und fährt mit reichlich Selbstvertrauen zum Spitzenspiel des Spieltages nach Heuckewalde. Immerhin ist mit Kretzschau die beste Mannschaft der Rückrunde bei der zweitbesten Elf der Rückrunde zu Gast.

diesmal leider keine Bilder