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Not gegen Elend in Breitenbach; SV Wetterzeube gg. SVK I 2:0

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Bei bestem Fußballwetter ging es für die erste Vertretung des SVK gegen den SV Wetterzeube. Ähnlich wie Kretzschau hatten auch die Gastgeber einige fehlende Stammspieler zu verbuchen. Somit entwickelte sich auf dem Minispielfeld in Breitenbach eine niveauarme Partie. Dabei begann es für den SVK vielversprechend. Praktisch mit dem ersten Angriff hätte es 0:1 stehen können. Nach einem Pass in die Schnittstelle auf Philipp Schmidt legte dieser im Strafraum quer zu Denis Sosna. Denis nahm den Ball direkt, scheiterte aber am Torhüter der Gastgeber der das Leder sensationell hielt. Danach jedoch, agierte der SVK seltsam lethargisch und schlafmützig. So kamen die Gastgeber im weiteren Spielverlauf immer besser ins Spiel. Kretzschau wurde jetzt fast nur noch über die ungeliebten langen Bälle gefährlich. Wetterzeube mit mehr Übergewicht im Mittelfeld, aber vor dem Tor meist harmlos. So vergaben für die Gastgeber Nötzel und Ölmann aus aussichtsreichen Positionen.

Die zweite Hälfte begann der SVK nun besser und mit mehr Zug zum Tor. Auch spielerisch sah es nun wesentlich besser aus. So kam man jetzt zu einer Reihe von Tormöglichkeiten durch Denis Sosna und Philipp Schmidt die aber nichts einbrachten. Von den Gastgebern war bis Mitte der 2. Hälfte wenig zu sehen. Von der 65. Minute an investierten die Platzherren wieder mehr und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Kretzschau aber weiter seltsam verhalten, mit immer schlampigeren Abspielen und technischen Unzulänglicheiten so das man es den Platzherren denkbar einfach machte. So hatten die Gastgeber in der 72. Minute die Möglichkeit zur Führung. Doch Christian Nötzel traf auf Kurzdistanz nur den Pfosten. 12 Minuten waren noch zu spielen, als Matthias Scholle in der Vorwärtsbewegung das Leder verlor. Wetterzeube konterte über links und schien schon abgedrängt. Der Ball kam aus spitzem Winkel in Richtung Tor und der ansonsten stark spielende Philipp Seifert lenkte das Leder letzten Endes in die eigenen Maschen. Mit einem Mal besann sich der SVK seiner Möglichkeiten und fightete. So war es Toni Engel der auf rechts freigespielt wurde. Seine Eingabe fand aber keinen Abnehmer. Besser machten es die Gäste in der 81. Minute. Mit dem Ball am Fuß ging der Wetterzeubener Kammel in Richtung Kretzschauer Tor und zog aus 25m einfach mal ab. Keeper Schmidt bekam zwar noch eine Hand an den Ball, konnte das Leder aber nicht mehr entscheidend abwehren. Kretzschau jetzt auf ein mal munter und mit dem Mut der Verzweifelung. So bekam man in den letzten Spielminuten fast so viele Möglichkeiten wie in den vorangegangenen 80 Minuten. Doch wieder einmal zeigte sich die zum Teil fahrlässige Chancenverwertung. Dennoch fand der Ball dann doch noch den Weg ins Tor der Platzherren. Nach einem langen Einwurf von Rene Kobelt versuchte der Wetterzeubener Keeper zu klären, berührte den über ihn springenden Ball klar, konnte diesen aber nicht mehr ablenken. Andre Barth hatte anschließend keine Mühe das Leder über die Linie zu drücken. Dennoch zählte das Tor nicht, da der Schiedsrichter der Meinung war der Ball wäre ohne Zwischenberührung ins Tor gegangen- also kein Tor. Letzten Endes wäre dieses Tor aber ohnehin nur Ergebniskosmetik gewesen, denn der resolut und souverän leitende Unparteiische beendete die Partie wenige Sekunden später.

Nach der bitteren Niederlage letzte Woche gegen Grana präsentierte sich der SVK über weite Strecken blutleer und mit zum Teil haarsträubenden Fehlern. So haperte es insbesondere an der Bewegung ohne Ball. Besonders ärgerlich ist hierbei die Tatsache das man es heute mit einer Mannschaft zu tun hatte, die durchaus als schlagbar war. So hat der SVK eher gegen sich selbst verloren, denn so leicht bekommt man es gegen Wetterzeube in nächster Zeit wohl nicht wieder. Jetzt heißt es nächste Woche gegen die SG Könderitz die richtige Reaktion zu zeigen.

Für Kretzschau spielten:

C. Schmidt, R. Kobelt, P. Kuhfus, A. Walter (A. Barth), P. Schmidt, P. Seifert, T. Engel, D. Sosna, M. Scholle, L. Hendrischke, G. Gribnev (M. Tille)

Bilder vom Spiel:

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