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Viel Kampf und Krampf gegen den TSV

Nach der recht durchwachsenen Leistung gegen den VfB Zeitz letzte Woche- wo man Defensiv durchaus zu überzeugen wusste- hatte sich der SVK gegen den Tabellendritten wieder einiges vorgenommen. So entwickelte sich auf dem tiefen und rutschigen Kretzschauer Geläuf eine kampfbetonte Partie. Beide Seiten nahmen die Zweikämpfe voll an, so dass der Unparteiische bald alle Hände voll zu tun hatte. Die Gäste wurden dabei von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht und bestimmten weitesgehend das Spielgeschehen. So hatten diese in der 15. Minute die erste Möglichkeit des Spiels zu verbuchen. Der Kopfball ging jedoch deutlich neben das Tor. Jetzt forcierten die Gäste der Tempo und kamen in den kommenden Minuten durch Bunzel und Dittmann zu weiteren guten Möglichkeiten, die aber allesamt ausgelassen wurden. Kretzschauer Offensivaktionen gab es bis dahin schlichtweg nicht. Kaum ein Schuß verirrte sich in Richtung Tröglitzer Tor, und wenn es dann doch einmal dazu kam, fehlte ihnen die Präzession. Die Gäste waren zwar weiter Spielbestimmend, bissen sich aber immer wieder an der Defensive des SVK die Zähne aus. Einzig und allein durch ein paar Standards kamen in dieser Phase Tormöglichkeiten zu Stande. Somit ging es mit einem 0:0 in die Kabinen, einem Zwischenstand mit dem der SVK durchaus zufrieden seien konnte. Pünklich nach 15 Minuten Pause begann die 2. Hälfte die es in sich haben sollte. Leicht personell verändert begann der SVK mutig und konnte sich somit zum ersten Mal für ein wenig Gefahr in der Tröglitzer Hälfte sorgen. Wirklich zwingendes war jedoch nicht dabei. Wie schon in Halbzeit 1 schenkten sich beide Mannschaften keinen Meter und so gab es allein in der 2. Halbzeit gefühlte 50 Freistöße, für die es auch die ein oder andere gelbe Karte gab. Das Spiel war jetzt offener als noch in Halbzeit 1, obwohl die Gäste weiter die gefährlichere und bestimmendere der beiden Mannschaften war. Zwar wurden die Tröglitzer Angriffe zielstrebiger gespielt, verfehlten aber ihr Ziel ein ums andere Mal, so das es auch nach 65 Minuten immer noch 0:0 hieß. In der Folge schienen den Gästen ein wenig die Kräfte zu schwinden und Kretzschau witterte nun Morgenluft. Gut 70 Minuten waren gespielt, als der SVK über die linke Seite einen schnellen Angriff spielen wollte. Im Zuge des Angriffs wollte Andre Barth an der Außenlinie seinen Gegenspieler überlaufen, wurde von diesem jedoch mit einer klaren Tätlichkeit zu Boden geschickt. Als direkte Reaktion ließ sich der Gefoulte zu einer Unsporlichkeit hinreißen, die der Unparteiische mit Rot ahndete. Die Tätlichkeit hingegen wurde weder vom Schieds- noch vom Linienrichter gesehen und so kam der Übeltäter ohne jede Strafe davon. Nun in Unterzahl agierend tat sich der SVK mit seinen Offensivbemühungen noch schwerer als bisher schon. Die Tröglitzer kamen jetzt wieder etwas mehr auf und bekamen in der 79. Minute einen Eckball zugesprochen. Der Ball kam hoch herein und der Töglitzer Bunzel drückte das Leder mit dem Kopf in Richtung Tor. Dabei köpfte er aus Nahdistanz einen Kretzschauer Spieler an, der das Leder abfälschte und somit seinem eigenen Keeper keine Abwehrchance ließ. Solche Tore erzielt man nur wenn man in der Tabelle oben steht. Nach der Führung war den Gästen der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken und so gab sich keiner der Blau- Weißen auf, sondern setzten alles daran doch noch den Ausgleich zu erzielen. Tröglitz machte nun erst einmal hinten dicht und verlegte sich auf gelegentliche Konter. In der 80. Minute herrschte dann wenigstens Spielermäßig wieder Gleichstand als sich der Tröglitzer Rother  die 2. Rote Karte des Spiels abholte. Der SVK versuchte nun noch einmal alles, blieb aber wie in den vorangegangenen 80 Minuten reichlich harmlos. Nach gut 2 Minuten Nachspielzeit, die nichts nennenswertes mehr brachte, beendete der Unparteiische das Spiel.

Wie bereits gegen den VfB zeigte man sich zwar jederzeit bemüht, doch ohne die nötige Durchschlagskraft in der Offensive. Hier muss im nächsten Spiel gegen Heidegrund Süd deutlich mehr kommen. Wer keine Tore schießt, kann schließlich auch nicht gewinnen.

Bilder vom Spiel: